
Cairns ist Tourismus pur. Die Restaurants an der Uferpromenade präsentieren ihr Menü in verschiedenen Sprachen und die Speisekarten mit den aufgeklebten Landesfahnen erinnern mich irgendwie an die Urlauberhochburgen in Italien. Auch gibt es dutzende Info-Büros in denen vor allem junge Backpacker Abenteuer aller Art buchen können. Fallschirmspringen, Bungee-Jumping, Forest Flying. Wer sich nicht entscheiden kann, bucht das Komkplettpaket. Tauchkurs? Selbstverständlich! Speedbootfahren, Jetski und Parasailing. Standardprogramm. Da hier oben im Norden das Great Barrier Reef recht nahe an der Küste liegt, gibt es eine ganze Armada an Schiffen, auf denen man das berühmte Riff ansteuern kann. Für mich ist es bereits mein dritter Aufenthalt in der Stadt, aber etwas Kurioses lerne ich trotzdem noch und zwar von Jack. Er wohnt mit seiner Frau und den zwei Kindern seit einigen Wochen auf dem Campingplatz im Ort. „Die Backpacker fliegen einfach heim“, lacht er, „ich muss dann nur das Zeug aufsammeln und es wieder verkaufen“. Der Hintergrund: Cairns ist die letzte Station auf der klassischen Route ab Sydney. Oft verbringen die Urlauber aus Übersee ihre letzte Nacht auf dem Campingplatz und brechen am nächsten Morgen einfach Richtung Flughafen auf - ohne ihr Zelt abzubauen. Der Besitzer des Platzes war darüber wenig erfreut und so kann Jack mit den „Fundsachen“ einen regen Handel getreiben.(Foto: Badelagune Cairns)
1 Kommentar:
Wirklich schönes Foto, woher hast du das? Selber geschossen? Interssante Infos gibt es auch auf
Fallschirmspringen
Schau mal ruhig rein. Weiter so, hast einen wirklich netten Blog
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