
Mission Beach. Die Missionsstation für Aborigines gibt es nicht mehr, aber für uns Urlauber ist das auch nebensächlich. Wir freuen uns über lange Sandstrände, ausgiebigen Sonnenschein und entspanntes Ambiente. Viel anderes gibt es hier auch heute noch nicht. Einige Unterkünfte, einen kleinen Shop und Cafés. Eine aufregende Begegnung kann man aber mit etwas Glück dann doch machen und auf einen der ungewöhnlichsten Bewohner des Australischen Kontinents treffen: den Helmkasuar. In der Touristeninformation bombardieren zwei Touristen die Angestellte mit Fragen: "Wo können wir einen Kasuar sehen? Wann ist die günstigste Zeit? Wie stehen die Chancen? Ist es so gefährlich wie man oft hört?". Sie werden mit entsprechender Information versorgt und ziehen schnell von dannen. "Immer die gleichen Fragen", schüttelt Alice den Kopf. Seit sechs Monaten arbeite sie nun hier und alle wollen das kuriose Federvieh sehen. "Ich kann Tips geben", erklärt sie, "aber letztendlich gehört eine Portion Glück dazu, denn die Viecher sind ziemlich scheu." Und wie man auf dem Foto sieht, war mir das Glück hold. Und weil die 170cm großen Vögel tatsächlich gefährlich sind, bin ich froh von einem sicheren Steg aus zu fotografieren.











