
Byron ist Kult und quer durch alle Schichten, Altersgruppen und Geldbeutel besuchen alle den kleinen Küstenort. Die jungen Backpacker, weil Byron einfach "cool" ist, der Rest, weil es in Byron "beautiful" ist. Letztendlich ist man sich also einig. Auch hier regiert eine etwas alternative Kultur, aber die Alternativen hier haben schon lange bemerkt, dass es sich mit etwas Geld in der Tasche auch als Alternativer besser lebt. Also findet man schöne Restaurants, gehobene Unterkünfte und die Aussteiger von einst haben ihre Lebensweise lukrativ an den Touristen gebracht. Und so gefällt mir das, sehr entspannt und angenehm für Leute von 16 bis 60 (und alle drum herum). Ein Highlight ist sicherlich die kurze Wanderung zum östlichsten Punkt des Australischen Festlandes, wo ich mich einer Truppe kreischender Damen anschliesse, um einige Buckelwale zu bestaunen, die gerade auf ihrer Wanderschaft gen Norden ziehen. Auf dem Rueckweg treffe ich auf Maggie aus Neuseeland. Seit Jahren komme sie regelmaessig hier her. Zum gemeinsamen Abendessen geht es dann in eine gemütliche Tapas-Bar und anschließend ins Beach-Hotel. Und bevor sie hier Falsches von mir denken: in Australien ist "Hotel" auch eine Bezeichnung fuer Kneipe oder Bar.










