
Im Zentrum von New South Wales wird Landwirtschaft im großen Stil betrieben. Auf dem Bild der Übeltäter Nummer Eins, der seit etlichen Jahren zunehmend Attacken aus allen Richtungen ausgesetzt ist: die Baumwolle. In einem Land, das notorisch unter Wasserknappheit leidet ist das Gewächs so fehl am Platz wie man es sich nur vorstellen kann. Es gibt überhaupt nur wenig Pflanzen, die mehr Wasser benötigen als die Sträucher mit den weißen Bauschen. Etwa 1600 Liter sind nötig um Baumwolle im Gegenwert von 1$ (0,60Euro) zu produzieren. Ein vielfaches des Verbrauchs anderer Nutzpflanzen und das sei nicht mehr tragbar, so die Kritiker. Dass hier stark bewässert wird, merke ich auf der Suche nach dem idealen Schnappschuss: während am Straßenrand noch alles staubtrocken ist, versinke ich einige Schritte später bis über die Knöchel im Schlamm eines Wassergrabens. Nun gut, vielleicht hätte ich auch nicht über den Zaun klettern sollen, aber das Erinnerungsfoto soll ja schließlich was her machen. Und man kann sagen was man will, ein schöner Anblick sind die Felder auf jeden Fall.
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