
Wo genau das Outback beginnt ist nicht wirklich definiert. Für einige Australier lautet die Devise gar: Sydney or the Bush, alles außerhalb der Stadtgrenzen ist Einöde. Fest steht aber, dass man auf dem Weg nach Broken Hill mit Sicherheit irgendwann im Outback ankommt: die entgegenkommenden Autos werden immer weniger, die überfahrenen Tiere am Straßenrand immer mehr, Kurven auf der Straße sind praktisch nicht mehr existent. Und das ist noch die abwechslungsreichere Route, von Mildura kommend. Aber die Schönheit dieser roten, öden und durchaus auch lebensfeindlichen Landschaft ist nicht zu leugnen. Zugegeben, aus einem klimatisierten Auto heraus und mit eisgekühltem Bier in der Kühlbox lässt es sich leicht staunen, aber ich kann ja auch nichts dafür, dass ich im 21. Jahrhundert lebe. Umso bewundernswerter gerade diejenigen, die sich hier zu einer Zeit eine Heimat geschaffen haben, als es keine Autos, keinen Strom und kein Telefon gab.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen